Datenschutz

Datenschutzerklärung

Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten Antify tatsächlich verarbeitet — abgeleitet aus dem eigenen Quellcode, nicht aus einer Vorlage. Wo eine Verarbeitung nicht stattfindet, steht das genauso deutlich wie das, was stattfindet.

Stand: 9. September 2026

01Verantwortlicher

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist der Betreiber von Antify:

Name bzw. Firma
Anschrift
E-Mail: [email protected]

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt. Eine Benennungspflicht nach Art. 37 DSGVO, § 38 BDSG besteht nach derzeitiger Einschätzung nicht: Es sind nicht mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung beschäftigt, und die Kerntätigkeit erfordert weder eine umfangreiche regelmäßige Überwachung noch die umfangreiche Verarbeitung besonderer Datenkategorien.

02Das Wichtigste in Kürze

  • Keine E-Mail-Adresse nötig. Ein Konto besteht aus Benutzername und Passwort. Antify fragt weder E-Mail noch Klarname, Geburtsdatum oder Telefonnummer ab.
  • Kein Tracking, keine Werbung. Es sind keine Analyse-, Werbe- oder Tracking-Dienste eingebunden — kein Google Analytics, kein Pixel, keine Werbenetzwerke, keine Profilbildung für Dritte.
  • Keine Weitergabe zu Werbezwecken. Daten werden nicht verkauft und nicht für Werbung Dritter genutzt.
  • Schriften selbst gehostet. Es werden keine Google Fonts oder CDN-Schriften nachgeladen; alle Schriftdateien liegen auf dem eigenen Server.
  • Löschen ist Selbstbedienung. Konto und alle zugehörigen Daten lassen sich in der App unter Einstellungen → Konto selbst löschen.

03Aufruf der Website und der App

Bei jedem Aufruf verarbeitet der Server technisch notwendige Verbindungsdaten: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, angeforderte Adresse, HTTP-Statuscode, übertragene Datenmenge sowie die vom Browser gemeldete Kennung (User-Agent). Diese Daten sind für die Auslieferung technisch erforderlich und dienen darüber hinaus der Erkennung und Abwehr von Angriffen.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im sicheren, störungsfreien Betrieb des Dienstes.

Serverprotokolle werden nicht dauerhaft archiviert und in kurzen Abständen überschrieben. Eine Zusammenführung dieser Daten mit einem Nutzerkonto findet nicht statt.

04Hosting und Auslieferung (Cloudflare)

Antify läuft auf einem vom Betreiber selbst verwalteten Server. Die Erreichbarkeit unter antify.org wird über einen Tunnel der Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA hergestellt. Cloudflare arbeitet dabei als Proxy und verarbeitet zwangsläufig die IP-Adresse und die Verbindungsdaten jedes Aufrufs, um die Anfrage weiterzuleiten, TLS zu terminieren und Angriffe abzuwehren.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (sichere und erreichbare Bereitstellung). Mit Cloudflare besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Für Übermittlungen in die USA stützt sich Cloudflare auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; Cloudflare ist zudem nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10. Juli 2023).

Cloudflare kann im Rahmen der Angriffsabwehr eigene technisch notwendige Cookies setzen (etwa __cf_bm zur Erkennung automatisierter Zugriffe). Diese dienen ausschließlich der Sicherheit und nicht der Analyse des Nutzerverhaltens.

05Nutzerkonto

Für die Nutzung der App ist ein Konto erforderlich. Verarbeitet werden dabei ausschließlich:

DatumZweckAnmerkung
BenutzernameAnmeldung, Zuordnung von Bibliothek und Playlistsfrei wählbar, muss kein Klarname sein
PasswortAnmeldungwird nie im Klartext gespeichert, sondern als gesalzener PBKDF2-HMAC-SHA256-Hash mit 200.000 Iterationen
Anzeigename (optional)öffentliche Anzeige statt des Benutzernamensfreiwillig, jederzeit änderbar
Profil- und Hintergrundbild (optional)Gestaltung des Profilsfreiwillig, jederzeit löschbar
RegistrierungszeitpunktKontoverwaltung—
Kontostatus (Plus, gesperrt, verifiziert)Freischaltung von Funktionen, Missbrauchsabwehr—

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Verarbeitung ist zur Erfüllung des Nutzungsverhältnisses erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt über ein signiertes Token mit 90 Tagen Gültigkeit, das im lokalen Speicher des Browsers abgelegt wird. Ein klassisches Sitzungs-Cookie wird nicht gesetzt. Das Token wird bei aktiver Nutzung erneuert und beim Abmelden entfernt.

06Bibliothek, Playlists und Einstellungen

Zum Konto gehören die Daten, die beim Benutzen der App entstehen:

  • Titel in der eigenen Bibliothek samt Metadaten (Titel, Interpret, Album, Jahr, Genre, Dauer, Bitrate, Lautheit)
  • Favoriten, Playlists, Smart-Playlists, eigene Schlagworte, ausgeschlossene Titel
  • Equalizer-Einstellungen und eigene Presets
  • Auto-DJ-Einstellungen und dessen Vorschläge
  • gefolgte Interpreten und Creator
  • selbst hochgeladene Titel (Creator-Funktion) samt Beschreibung und Cover

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Diese Daten sind der eigentliche Inhalt des Dienstes; ohne sie gäbe es keine Bibliothek.

07Wiedergabedaten, Empfehlungen und Statistiken

Um Empfehlungen, Charts, Hörstatistiken und den Jahresrückblick zu berechnen, speichert Antify pro Wiedergabe ein Ereignis: die Titel-Kennung, die Art des Ereignisses (gestartet, zu Ende gehört, übersprungen), die Stunde des Tages und den Zeitpunkt. Diese Ereignisse sind dem Konto zugeordnet.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Personalisierung Bestandteil des Dienstes ist (Empfehlungen, „Zuletzt gehört", Statistiken), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Verbesserung des Dienstes).

Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO mit rechtlicher Wirkung findet nicht statt — die Auswertung wirkt sich ausschließlich auf Musikvorschläge aus.

Die Wiedergabehistorie lässt sich in der App einsehen und die Aufzeichnung in den Datenschutz-Einstellungen abschalten. Ohne Ereignisse funktionieren Empfehlungen und Statistiken nicht mehr — das ist der Preis der Abschaltung, kein Fehler.

08Was andere Nutzer sehen können

  • Öffentliches Creator-Profil: Wer Titel hochlädt, hat eine öffentliche Profilseite mit Anzeigename, Bildern und den hochgeladenen Titeln.
  • „Hört gerade": Läuft gerade Musik, kann auf dem öffentlichen Creator-Profil Titel und Interpret des laufenden Stücks erscheinen. Der Eintrag lebt nur im Arbeitsspeicher, läuft nach kurzer Zeit von selbst ab und verschwindet beim Pausieren.
  • Geteilte Playlists und Jam-Sessions: Wer eine Playlist teilt oder einer Jam-Session beitritt, macht die dortigen Inhalte und den Anzeigenamen für die übrigen Teilnehmer sichtbar.
  • Streams von Creator-Titeln: Für hochgeladene Titel wird die Abspielzahl öffentlich angezeigt — als Summe, nie personenbezogen.

Wer nicht unter dem eigenen Benutzernamen erscheinen möchte, setzt einen Anzeigenamen: Dann sehen alle anderen ausschließlich diesen.

09Cookies und Speicherung auf dem Endgerät

Antify setzt keine Cookies zu Analyse-, Werbe- oder Tracking-Zwecken. Es gibt keinen Einwilligungsbanner, weil es nichts einzuwilligen gibt: Gespeichert wird ausschließlich, was für den ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).

WasWoWozu
antify:tokenLokaler SpeicherAngemeldet bleiben. Ohne diesen Eintrag müsste man sich bei jedem Aufruf neu anmelden.
antify:* (Einstellungen)Lokaler SpeicherDesign, Equalizer, Lautstärke, Sortierungen, zuletzt gespielter Titel, Wiedergabeposition — die eigenen Einstellungen der App.
Offline-ZwischenspeicherCache Storage / Service WorkerDie App startet ohne Netz und lädt nicht bei jedem Aufruf denselben Programmcode erneut.
__cf_bmCookie (Cloudflare)Erkennung automatisierter Zugriffe; rein sicherheitstechnisch.

Diese Einträge liegen auf dem eigenen Gerät und werden nicht an Dritte übermittelt. Sie lassen sich jederzeit über die Browsereinstellungen löschen; das Abmelden in der App entfernt das Token.

Sollte künftig ein Dienst hinzukommen, der nicht unbedingt erforderlich ist — etwa eine Reichweitenmessung —, wird zuvor eine echte Einwilligung eingeholt. Ablehnen wäre dann genauso leicht wie Zustimmen. Solange es nichts zu messen gibt, wäre ein Banner nur Zierde.

10Push-Benachrichtigungen (freiwillig)

Wer Benachrichtigungen aktiviert, erzeugt beim eigenen Browser ein Abonnement. Antify speichert dessen Adresse und die zugehörigen Verschlüsselungsschlüssel, um Nachrichten zustellen zu können. Die Zustellung läuft technisch bedingt über den Push-Dienst des jeweiligen Browserherstellers (z. B. Google, Mozilla, Apple oder Microsoft).

Rechtsgrundlage ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, erteilt durch das Aktivieren in der App und die Erlaubnis im Browser. Der Widerruf ist jederzeit möglich: Benachrichtigungen in der App abschalten oder die Erlaubnis im Browser entziehen. Das Abonnement wird dann gelöscht.

11Last.fm (freiwillig)

Antify kann Wiedergaben an ein Last.fm-Konto melden („scrobbeln"). Diese Funktion ist standardmäßig aus. Wer sie verbindet, übermittelt an Last.fm Ltd. Titel, Interpret und Zeitpunkt der Wiedergabe; Antify speichert dafür den Sitzungsschlüssel des Last.fm-Kontos.

Rechtsgrundlage ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Verbindung lässt sich in den Einstellungen jederzeit trennen; der Sitzungsschlüssel wird dabei gelöscht. Für die Verarbeitung bei Last.fm gilt deren eigene Datenschutzerklärung.

12KI-Funktionen „Antify Intelligence“ (freiwillig)

Einige Funktionen — etwa kurze Begründungen, warum ein Titel empfohlen wird, Vorschläge für Playlist-Namen oder ein Musik-Assistent — nutzen ein Sprachmodell der Anthropic, PBC (USA). Diese KI-Funktionen sind standardmäßig aus und werden nur genutzt, wenn Sie sie in den Einstellungen selbst einschalten. Empfehlungen, Auto-DJ und Statistiken funktionieren auch ohne sie; sie werden auf dem Server von Antify berechnet.

Bei eingeschalteter KI-Funktion übermittelt der Server von Antify an Anthropic:

  • verdichtete Musikprofile, z. B. bevorzugte Künstler und Genres oder durchschnittliche Merkmale wie Tempo und Tonart,
  • Kennung, Titel, Künstler, Genre und Messwerte (Tempo, Tonart, Energie, Lautheit) der Songs, um die es in der Anfrage geht,
  • Wiedergabezahlen, soweit die Anfrage sie braucht — etwa wie oft Sie einen Song früher und in den letzten 60 Tagen gehört haben und an welchem Tag zuletzt,
  • bei Nutzung des Assistenten den Text Ihrer Anfrage und der vorherigen Nachrichten desselben Gesprächs (höchstens 20).
  • soweit die Anfrage sie betrifft: Namen Ihrer eigenen Playlists, Titel, Künstler, Quelle und Lizenz gefundener oder von Ihnen geladener Downloads sowie Neuerscheinungen Ihrer meistgehörten Künstler.

Nicht übermittelt werden Ihr Benutzername, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse, Ihr vollständiger Hörverlauf und Audiodateien. Die Anfrage stellt allein der Server; Ihr Browser verbindet sich nicht mit Anthropic. Je Konto speichert Antify, wann welche KI-Funktion wie viel verbraucht hat (zur Begrenzung der Kosten), sowie zwischengespeicherte Antworten, damit dieselbe Frage nicht erneut gesendet wird. Playlist-Vorschläge des Assistenten liegen bis zu Ihrer Bestätigung höchstens 30 Minuten auf dem Server; den Gesprächsverlauf selbst speichert der Server nicht.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können sie jederzeit in den Einstellungen widerrufen; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt. Über „KI-Daten löschen“ werden Geschmacksprofil, Abneigungen und zwischengespeicherte KI-Antworten gelöscht und die Einwilligung zurückgesetzt; die Verbrauchsangaben werden dabei vom Konto getrennt und nur noch ohne Personenbezug für die Kostenübersicht weitergeführt.

Die Übermittlung an Anthropic ist eine Übermittlung in ein Drittland (USA). Grundlage dafür: Garantie nach Art. 44 ff. DSGVO. Wie lange Anthropic übermittelte Inhalte speichert und wofür Anthropic sie verwenden darf, richtet sich nach den Bedingungen und der Datenschutzerklärung von Anthropic.

13Abrufe bei externen Quellen

Beim Hinzufügen eines Titels sowie beim Suchen nach Covern, Songtexten und Metadaten fragt Antify externe Dienste ab — je nach Eingabe YouTube (Google), SoundCloud, Spotify, Apple/iTunes, Deezer, LRCLIB oder Genius.

Für Neuerscheinungen fragt der Server MusicBrainz nach den Namen Ihrer meistgehörten Künstler. Der Download-Manager sucht und lädt ausschließlich bei Quellen mit Nutzungsrechten (Internet Archive, und – falls eingerichtet – Jamendo); dabei wird Ihr Suchbegriff an diese Dienste übermittelt, ebenfalls nur vom Server aus.

Diese Abrufe erfolgen ausschließlich vom Server aus. Der Browser der Nutzerin oder des Nutzers baut dabei keine Verbindung zu diesen Anbietern auf; die eigene IP-Adresse wird dorthin nicht übermittelt. Gegenüber den externen Diensten tritt allein der Server auf.

Ausnahme: Cover von Neuerscheinungen und von Download-Funden lädt Ihr Browser direkt von coverartarchive.org bzw. archive.org. Dabei erhalten diese Dienste Ihre IP-Adresse und die üblichen Browserangaben.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Ausführung der angeforderten Funktion).

14Sicherheitsmaßnahmen und Missbrauchsabwehr

  • Übertragung ausschließlich verschlüsselt über HTTPS; ergänzt um strenge Sicherheits-Header (u. a. Content-Security-Policy, HSTS, Frame-Schutz).
  • Passwörter werden ausschließlich als gesalzener Hash gespeichert (PBKDF2-HMAC-SHA256, 200.000 Iterationen). Ein Auslesen im Klartext ist damit nicht möglich.
  • Automatisierte Zugriffe auf typische Angriffspfade führen zu einer zeitweisen Sperre der IP-Adresse (in der Regel wenige Stunden, bei Wiederholung länger). Dafür werden IP-Adresse, Zeitpunkt und Anlass gespeichert.
  • Nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird die betreffende IP-Adresse zeitweise gesperrt (Schutz gegen automatisiertes Durchprobieren).
  • Ein Anfragelimit pro IP-Adresse schützt vor Überlastung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse ist die Abwehr von Angriffen und Kontoübernahmen. Die Sperrlisten werden automatisch bereinigt, sobald die Sperre abgelaufen ist.

15Speicherdauer

  • Konto- und Inhaltsdaten: bis zur Löschung des Kontos.
  • Wiedergabeereignisse: bis zur Löschung des Kontos oder bis sie in den Datenschutz-Einstellungen gelöscht werden.
  • Serverprotokolle: kurzfristig, danach überschrieben.
  • Sicherheitssperren: für die Dauer der Sperre, anschließend automatische Bereinigung.
  • Sicherungskopien: Von der Datenbank werden automatische Sicherungen erstellt und für eine begrenzte Zeit (in der Regel bis zu 14 Tage) aufbewahrt. Gelöschte Daten können darin noch enthalten sein, bis die betreffende Sicherung turnusmäßig entfällt. Sie werden nur zur Wiederherstellung nach einem Ausfall verwendet.

16Ihre Rechte

Ihnen stehen gegenüber dem Verantwortlichen folgende Rechte zu:

  • Auskunft über die verarbeiteten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit in einem gängigen Format (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

Zwei dieser Rechte lassen sich in der App unmittelbar selbst ausüben — ohne Anfrage und ohne Wartezeit:

  • Datenexport: Einstellungen → Daten → Export. Liefert Konto, Bibliothek, Playlists, Favoriten, Schlagworte und Verlauf als JSON-Datei.
  • Konto löschen: Einstellungen → Konto → Konto löschen. Entfernt das Konto samt Playlists, Favoriten, Verlauf, Einstellungen, hochgeladenen Titeln und Profilbildern.

Für alles Weitere genügt eine Nachricht an [email protected]. Zur Bearbeitung ist ein Nachweis erforderlich, dass die Anfrage tatsächlich vom Kontoinhaber stammt — andernfalls wäre ein Auskunftsersuchen selbst ein Datenleck.

Unabhängig davon besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO), insbesondere im Mitgliedstaat des Aufenthaltsorts, des Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes. Zuständige Behörde für den Betreiber: zuständige Landesbehörde eintragen.

17Erforderlichkeit der Bereitstellung

Die Angabe von Benutzername und Passwort ist für die Nutzung erforderlich; ohne Konto lässt sich keine persönliche Bibliothek führen. Alle übrigen Angaben — Anzeigename, Bilder, Last.fm, Push, Creator-Uploads — sind freiwillig. Ihr Fehlen hat außer dem Entfall der jeweiligen Funktion keine Nachteile.

18Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich die tatsächliche Verarbeitung ändert — etwa weil eine Funktion hinzukommt, die neue Daten verarbeitet. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung mit dem oben genannten Stand.