Equalizer

Ein Equalizer mit zehn Bändern, der nicht übersteuert.

Antify hat einen 10-Band-Equalizer von 32 Hz bis 16 kHz eingebaut — im Browser, in der Android-App und in den Programmen für Windows und Linux. Unten kannst du ihn ohne Konto ausprobieren; darunter steht, was er kann und was jedes Band mit dem Klang macht.

Equalizer

Hör den Unterschied.

Derselbe 10-Band-Equalizer wie in der App — probier ihn hier ohne Konto aus. Der Demo-Sound wird direkt in deinem Browser erzeugt.

Zum Ausprobieren braucht die Demo JavaScript.

Die Demo nutzt dieselben Bandfrequenzen, Filtertypen, denselben Regelbereich und dieselbe Auto-Preamp-Formel wie die App. Sie zeigt neun der 27 Presets; der Klang wird synthetisch in deinem Browser erzeugt, es wird nichts geladen.

Was der Equalizer kann

Bänder
10 — 32, 64, 125, 250, 500 Hz, 1, 2, 4, 8 und 16 kHz
Regelbereich
±12 dB je Band, in Schritten von 0,5 dB
Filter
Kuhschwanz (Shelf) unten bei 32 Hz und oben bei 16 kHz, dazwischen acht Glockenfilter
Vorverstärkung
±12 dB von Hand, dazu Auto-Preamp (standardmäßig an)
Presets
27 eingebaute, dazu eigene unter eigenem Namen
Vergleich
A/B gegen das Original (Taste B), Zurücksetzen (R), Rückgängig (Strg+Z)
Anzeige
Frequenzkurve der Einstellung und Live-Spektrum während der Wiedergabe
Speichern
Die aktive Kurve folgt deinem Konto auf andere Geräte; eigene Presets liegen auf dem Gerät und lassen sich als Datei exportieren und importieren

Auto-Preamp: lauter heißt nicht besser

Wer Bänder anhebt, macht das Signal lauter — und ein lauteres Signal klingt im ersten Moment fast immer „besser“, auch wenn die Einstellung es nicht ist. Außerdem kann eine starke Anhebung übersteuern.

Auto-Preamp senkt deshalb die Vorverstärkung passend zur Kurve: um etwa 70 % der stärksten Anhebung plus einen kleinen Zuschlag für benachbarte Anhebungen, auf 0,5 dB gerundet und höchstens um 9 dB. Absenkungen bleiben unberührt. Am Ende der Kette sitzt zusätzlich ein Limiter. So vergleichst du beim A/B-Umschalten den Klang und nicht nur die Lautstärke.

Die 27 eingebauten Presets

Presets sind Startpunkte, keine Rezepte. Sie decken Genres, Geräte und Hörsituationen ab — von „Kopfhörer“ und „Handy-Lautsprecher“ über „Night“ für leises Hören bis zu „Podcast / Stimme“. Eine eigene Einstellung speicherst du unter eigenem Namen; sie erscheint dann in der Liste unter „Eigene“.

  • Flat
  • Bass Boost
  • Cloud Rap 808
  • Trap
  • Drill
  • Vocal Clarity
  • Treble Boost
  • Loudness
  • Night
  • Kopfhörer
  • Handy-Lautsprecher
  • Auto
  • Techno / House
  • Rock
  • Klassik
  • Piano
  • Piano Solo
  • Lo-Fi
  • Podcast / Stimme
  • Bass Cut
  • Slowed + Reverb
  • Slowed Ambient
  • Deutschrap Trap
  • Deutschrap Drill
  • Deutschrap Melodic
  • Deutschrap Bass-Haus
  • Deutschrap Hi-Hat Focus

Welches Band macht was?

Die Bänder liegen je eine Oktave auseinander. Was in einem Song wo sitzt, hängt von der Aufnahme ab — die Tabelle ist eine Orientierung, kein Gesetz.

BandBereichWas du hörst
32 HzSubbassMehr spürbar als hörbar: tiefe 808, Orgel, Rumpeln. Kleine Lautsprecher geben hier kaum etwas wieder.
64 HzBassDruck von Kick und Bassline. Zu viel davon dröhnt.
125 HzOberer BassFülle und „Punch“. Hier wird Musik schnell dick.
250 HzUntere MittenWärme — oder Matsch. Eine leichte Absenkung macht vieles klarer.
500 HzMittenKörper von Stimmen und Instrumenten; zu viel klingt hohl oder „pappig“.
1 kHzMittenPräsenz und Verständlichkeit, bei Übertreibung nasal.
2 kHzObere MittenAnschlag von Gitarre und Snare. Das Ohr ist hier empfindlich — kleine Schritte.
4 kHzPräsenzNähe der Stimme, Konturen. Zu viel wird schnell scharf.
8 kHzHöhenBecken, Zischlaute (S-Laute), Detail.
16 kHzBrillanz„Luft“ über allem. Wirkt dezent und hängt stark von Kopfhörer und Gehör ab.

Vier Regeln, die fast immer helfen

  1. Erst absenken, dann anheben. Wer Störendes wegnimmt, braucht weniger Anhebung — und damit weniger Pegelreserve.
  2. In kleinen Schritten arbeiten: 2 bis 3 dB sind deutlich hörbar. ±12 dB sind für Ausnahmen da.
  3. Mit A/B prüfen. Nach ein paar Minuten gewöhnt sich das Ohr an jede Einstellung — der Vergleich mit dem Original holt dich zurück.
  4. Für das Gerät einstellen, nicht für den Song. Eine Kurve, die einen Kopfhörer ausgleicht, passt zu allen Songs; songweise Rezepte wechselt man ständig.

Häufige Fragen zum Equalizer

Brauche ich ein Konto, um den Equalizer zu benutzen?
Für die Demo auf dieser Seite nicht. In der App selbst brauchst du ein Konto — Benutzername und Passwort genügen, eine E-Mail-Adresse ist nicht nötig.
Ist die Demo derselbe Equalizer wie in der App?
Sie benutzt dieselben zehn Bandfrequenzen, dieselben Filtertypen, ±12 dB je Band und dieselbe Auto-Preamp-Formel. Unterschiede: Die Demo spielt eine synthetische Schleife statt echter Songs, regelt in 1-dB-Schritten statt 0,5 dB und zeigt neun statt 27 Presets.
Gilt die Einstellung für alle Songs?
Ja. Der Equalizer liegt im Wiedergabeweg und wirkt auf alles, was Antify abspielt. Die aktive Kurve wird mit deinem Konto gespeichert und beim Anmelden auf einem anderen Gerät übernommen.
Funktioniert der Equalizer auf dem iPhone?
Ja, solange Antify sichtbar ist. Bei gesperrtem Bildschirm spielt iOS den Ton an der Klangbearbeitung vorbei — dann wirken Equalizer, Lautstärke-Angleich und Klangprofil nicht.
Kann der Equalizer den Klang verzerren?
Starke Anhebungen können übersteuern. Dagegen arbeiten Auto-Preamp, der die Vorverstärkung passend zur Kurve senkt, und ein Limiter am Ende der Kette. Wer beides nicht will, schaltet in den Wiedergabe-Einstellungen „Unbearbeiteter Klang“ ein.
Was gibt es außer den zehn Bändern?
In den Klang-Optionen: Stereo-Breite, Klangneigung (Bass gegen Höhen, ±6 dB), Kanal-Fix für einseitig abgemischte Songs, Crossfeed für Kopfhörer, Loudness für leises Hören und Mono-Ausgabe.

Der Equalizer ist in jedem Konto enthalten. Konto in einer Minute: Benutzername, Passwort, fertig.